Dr. Oliver Tekolf, Freier Lektor, Autor und Dozent - Informationen - Angebote - Rezensionen - Berichte - Kommentare
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myworldofbooks | 25 Februar, 2011 14:30
Neue geschäftliche Adresse
Ab dem 1. April 2011 erreichen mich Post und Telefonanrufe unter den folgenden neuen Kontaktdaten. Die alten Kontakdaten bleiben für private Zwecke bestehen.
Dr. Oliver Tekolf
Freier Lektor, Autor und Dozent
Brandvorwerkstr. 52-54
04275 Leipzig
0341 46 26 12 20
0178 81 17 102
info@oliver-tekolf.de
http://www.oliver-tekolf.de
Vorträge und Seminare
In Kürze finden Sie hier eine Aufstellung der von mir angebotenen Seminare und Vorträge. Individuelle Angebote sind jederzeit möglich. Für ein Gespräch über Preisgestaltung und Zuschnitt auf Ihren Bedarf kontaktieren Sie mich bitte.
Download
Soeben erschienen und hier als Download verfügbar: Flyer mit meinen Angeboten und Informationen über mich.
Außerdem als Download: Pressemeldung zur Aufnahme der Tätigkeit als freier Lektor.
Dr. Oliver Tekolf
Freier Lektor, Autor und Dozent
Arndtstraße 30
04275 Leipzig
Telefon 0341 30 32 912
Mobil 0178 81 17 102
E-Mail info@oliver-tekolf.de
http://www.oliver-tekolf.de
Meine Website befindet sich in Planung und Aufbau. Derzeit werden Sie von der Adresse http://www.oliver-tekolf.de auf dieses Blog umgeleitet. Hier finden Sie Informationen über mich und die von mir angebotenen Leistungen.
myworldofbooks | 30 November, 2010 11:12
Liebe Leserinnen und Leser!
Zum 1.11.2010 habe ich mich als Lektor, Autor und Dozent selbstständig gemacht. Bis zur Entwicklung einer eigenen, speziellen Website werde ich WeblogLiteratur auch dafür nutzen, meine Dienstleistungen zu präsentieren.
Zur Zeit in meinem Portfolio vorhanden:
Zur Zeit arbeite ich u. a. für folgende Kunden:
Ich freue mich über Kontaktaufnahme und Aufträge:
Dr. Oliver Tekolf
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Freier Lektor, Autor und Dozent
Arndtstraße 30
04275 Leipzig
Telefon 0341 30 32 912
Mobil 0178 81 17 102
E-Mail info@oliver-tekolf.de
http://www.oliver-tekolf.de
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Gerne können Sie mich bei XING kontaktieren:
myworldofbooks | 11 Mai, 2010 10:57
Weil die Werke eines Dichters am besten für ihn sprechen, kommt jetzt keine großartige Würdigung von Johann Peter Hebel, der am 10. Mai 1760 geboren wurde, sondern seine wohl berühmteste Geschichte, die damals wie heute ein bezeichnendes Bild darauf lenkt, wie gut sich die Menschen doch verstehen ...
Kannitverstan
Von Johann Peter Hebel
Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herumfliegen. Aber auf dem seltsamsten Umweg kam ein deutscher Handwerksbursche in Amsterdam durch den Irrtum zur Wahrheit und zu ihrer Erkenntnis. Denn als er in diese große und reiche Handelsstadt, voll prächtiger Häuser, wogender Schiffe und geschäftiger Menschen, gekommen war, fiel ihm sogleich ein großes und schönes Haus in die Augen, wie er auf seiner ganzen Wanderschaft von Duttlingen bis nach Amsterdam noch keines erlebt hatte. Lange betrachtete er mit Verwunderung dies kostbare Gebäude, die 6 Kamine auf dem Dach, die schönen Gesimse und die hohen Fenster, größer als an des Vaters Haus daheim die Tür. Endlich konnte er sich nicht entbrechen, einen Vorübergehenden anzureden. "Guter Freund", redete er ihn an, "könnt Ihr mir nicht sagen, wie der Herr heißt, dem dieses wunderschöne Haus gehört mit den Fenstern voll Tulipanen, Sternenblumen und Levkojen?" – Der Mann aber, der vermutlich etwas Wichtigeres zu tun hatte, und zum Unglück gerade so viel von der deutschen Sprache verstand, als der Fragende von der holländischen, nämlich nichts, sagte kurz und schnauzig: "Kannitverstan"; und schnurrte vorüber. Dies war ein holländisches Wort, oder drei, wenn man's recht betrachtet, und heißt auf deutsch soviel, als: Ich kann Euch nicht verstehn. Aber der gute Fremdling glaubte, es sei der Name des Mannes, nach dem er gefragt hatte. Das muß ein grundreicher Mann sein, der Herr Kannitverstan, dachte er, und ging weiter. Gaß aus Gaß ein kam er endlich an den Meerbusen, der da heißt: Het Ey, oder auf deutsch: das Ypsilon. Da stand nun Schiff an Schiff, und Mastbaum an Mastbaum; und er wußte anfänglich nicht, wie er es mit seinen zwei einzigen (weiter)
myworldofbooks | 14 Februar, 2010 17:18
Über dieses Buch brauche ich eigentlich nicht viel zu schreiben: Es spricht für sich. Wer Sempé, den genialen Zeichner des „Kleinen Nick“ und vieler anderer Cartoons und Bücher liebt, wird auch dieses Buch lieben. Und wer NewYork liebt, ebenfalls. Sempé, der zwar nie länger in New York gelebt hat, aber dennoch sehr oft dort, zeichnet seit 1978 für den „New Yorker“, die schon legendäre Zeitschrift, Cartoons und vorallem Cover. Dieser Band versammelt nun alle Cover bis zum Juni 2009. Großartige Bilder, die New York so zeigen, wie man es sich in Europa vorstellt: Riesengroß, voller Menschen, intellektuell, spannend,immer wieder neu. Besondere Liebe scheint Sempé für Kinder, klassische Musik und Ballett zu haben. Immer wieder zeichnet er Musiker, Tänzerinnen und Tänzer und Kinder. Meist winzige Menschen in riesengroßen Räumen, Straßen, Plätzen. Marathonläufer quer durch die ganze Stadt. Den Central Park bevölkert von unzähligen Joggern, kleine Ballett-Eleven auf einer riesigen Bühne, ein Flöte spielendes winziges Mädchen in einem Wohnzimmer für Riesen. Aber immer wirkt das alles wie selbstverständlich. Und noch einer Leidenschaft des Zeichners können wir teilhaben: dem Radfahren. Radfahrende Köche durch verlassene nächtliche Straßen, Rennradler im Berufsverkehr und auf dem Cover der einsame Radfahrer auf der Brooklyn Bridge. Ergänzt wird der Band durch zwei ausführliche Interviews mit Sempé über die Hintergründe seiner Arbeit für den „New Yorker“ und über seiner Bildernovelle „Air Mail“, die im Auszug beigeheftet ist und die einen ironisch-liebevollen Blick auf das Leben der Intellektuellen in der großen Stadt richtet, die alle irgendwie an einem Buch schreiben. Ein großartiges Buch, dem ich viele Leser und Betrachter wünsche.
Jean-Jacques Sempé: Sempé in New York. Zürich [Diogenes] 2009. Paperback, 320 Seiten, 40,90 Euro.
Cover Abbildung: Diogenes Verlag
myworldofbooks | 29 September, 2009 23:36
"Literaturen" hat sich "relauncht". Neues Layout und neue Inhalte. Eine schöne Überraschung ist im Heft, nämlich autobiographische Notizen von Walter Kappacher, von dem ich jüngst hier schrieb und der Ende Oktober den Büchnerpreis erhält. Schon allein deshalb sind die neuen "Literaturen" lesenswert.
myworldofbooks | 14 September, 2009 08:49
Das Twittern ist eine erstaunliche Sache. Kaum hat man sich da mal angemeldet, laufen einem die Leute scharenweise hinterher. Bei vielen, die einem vollkommen unbekannt sind, kann man annehmen, dass sie einem folgen, damit man ihnen folgt. Nun ja, jedenfalls twittere ich jetzt auch und das Gezwitschere findet man unter diesem Link.

Luscinia luscinia (Photo von dioxin/Jo, www.photocase.com)
myworldofbooks | 06 September, 2009 16:08
Am Anfang war die Lust am Essen und die Langeweile. Glaubt man dem neuen Film mit Meryl Streep und Amy Adams Julie & Julia, so war Julia Childs Motivation Kochen zu lernen ihre Lust am Essen und die Langeweile. Aus dieser Motivation entstand nach vielen Jahren und Rückschlägen ein Buch, ein Kochbuch, das versuchte, Amerikanerinnen und Amerikaner die französische Küche nahezubringen. Der Versuch gelang: Mastering the Art of French Cooking (leider auf deutsch bisher nicht erschienen).
Ist ein Kochbuch Literatur? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall kann es Menschen glücklicher machen, so ein Kochbuch.
Die junge Amerikanerin Julie Powell hat 2002 auf Julia Childs legendäres Kochbuch geantwortet und alle Rezepte innerhalb eines Jahres nachgekocht und darüber geblogt im THE JULIE/JULIA PROJECT. Und dieses Blog wurde ebenfalls ein Erfolg.
Und wie immer wenn etwas erfolgreich ist, machen die Amerikaner einen Film daraus, eben jenen "Julie & Julia" (Buch und Regie: Nora Ephron) mit der wie immer großartigen Streep und einer etwas überspannten, aber im ganzen glaubwürdigen Adams. ein harmloser Film, aber sehr unterhaltsam. Und wenn die Streep einen Monsterberg Zwiebeln schneidet, bleibt im wahrsten Sinne des Wortes kein Auge trocken. Und wenn Adams eine Schokoladentorte nach Julia Childs Rezept bäckt und anschließend sofort mit ihrem Filmehemann (Chris Messina) verspeist, dann läuft einem das Wasser nun aber wirklich im Mund zusammen.
Die beste Szene im ganzen Film: Julia Childs Ehemann fragt sie, was sie eigentlich am liebsten tue. Und sie sagt im Brustton der Überzeugung: "Essen". Seine Antwort: "Und du bist SO gut darin."
myworldofbooks | 30 August, 2009 16:46
(ot) Seit dem 19. August steht die so genannte "Longlist" für den Deutschen Buchpreis 2009 fest. Die Jury, bestehend aus Hubert Winkels (Deutschlandfunk), Richard Kämmerlings (FAZ),Michael Lemling (Buchhandlung Lehmkuhl, München), Martin Lüdke (freier Literaturkritiker), Lothar Müller (SZ), Iris Radisch (ZEIT) und Daniela Strigl (Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin an der Universität Wien), hält die folgenden Bücher für preiswürdig:
Aus diesen Kandidaten wählt die Jury sechs Titel aus, die so genannte "Shortlist". Der endgültige Gewinnerroman wird am 12. Oktober bekanntgegeben. Die Autorin oder der Autor erhält 25.000 Euro Preisgeld.
Leseproben und weitere Informationenenthält das „Lesebuch zur Longlist Deutscher Buchpreis 2009“, das im Buchhandel erhältlich ist. Außerdem gibt es Auszüge zum Download für Computer und E-Book-Reader unter www.libreka.de.
Quelle: www.deutscher-buchpreis.de
myworldofbooks | 15 August, 2009 10:59
Von Oliver Tekolf.
Als vor einigen Wochen Walter Kappacher den Büchner-Preis zugesprochen bekam, hörte ich desöfteren die Frage: Wer ist das? Den Feuilletonisten war er bekannt, die gruben gleich die alten Rezensionen heraus und hatten Artikel über den Autor in petto. Vielen Leserinnen und Lesern und den Konsumenten des neuen Literaturbetriebs - man ist versucht, sie Leser 2.0 zu nennen - war er jedoch unbekannt. Mir wäre es vielleicht ganz ähnlich gegangen, aber ich erinnerte mich eines Textes, den ich seit Jahren mit mir herum trage, im Kopf wohlgemerkt. Die paar Seiten tragen den Titel "Erste Tage im Valdarno" und ich habe sie in der Anthologie "Das Sommerbuch" (Insel) gelesen, eine Auswahl von Hans Bender.

Der Text beschreibt einen jungen Mann, der offenbar ein kleines Haus in der Nähe von Arezzo erworben hat und dieses herrichtet und für den Sommeraufenthalt einrichtet. Seine Hintergründe, seine Profession, seine Beziehungen zu den Einheimischen - dies alles bleibt in Andeutungen. Aber der Erzähler beobachtet und beschreibt. Und dies tut er gleichzeitig genau und unauffällig. Ich gewinne ein Bild der Landschaft, der Menschen, der Orte, der wenigen Tage, die die Skizze umfasst. Und der letzte Satz war und ist für mich immer die Initialzündung des Sommers, weshalb ich den Text auch immer wieder lese: "Der Sommer kann beginnen."
Walter Kappacher schrieb mir, dass aus diesem Text der Roman "Selina" entstand. Und den lese ich jetzt. Demnächst mehr.
PS: Offenbar ist "Das Sommerbuch" immer noch lieferbar bei Suhrkamp/Insel. Allerdings ist das Cover so hässlich, dass ich dieses nicht abbilden will. Aber lesenswert ist die Anthologie immer noch.
Bild: a long way (verdain / photocase.com)
myworldofbooks | 15 August, 2009 10:50
Christhard Läpple, Verrat verjährt nicht
Peter Pragal, Der geduldete Klassenfeind
Thomas Bernhard, Meine Preise
Ingeborg Bachmann/Paul Celan, Herzzeit (Briefwechsel)
Walter Kappacher, Selina
Uwe Tellkamp, Der Turm
Reinhard Jirgl, Die Stille
Kirsten Fuchs/Volker Strübing, Nicht der Süden
Wilhelm Genanzino, Das Glück in glücksfernen Zeiten
Alan Bennett, Cosi fan tutte
Alan Bennett, Die souveräne Leserin
Marion Tauschwitz, Dass ich sein kann, wie ich bin. Hilde Domin. Die Biographie
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